Wie wichtig ist Dankbarkeit?

Dieses hektische schnelle Leben, dass wir hier führen, lässt uns immer weiter von unserem wahren Ursprung entfernen, es wird alles so oberflächlich und ungenau.

Wir fordern immer mehr von uns, unserer Familie unseren Freunden, von unseren Arbeitgebern.

Immer mehr und mehr wollen wir, denn sehr oft sind wir in dem gesellschaftlichen Zwang gefangen und können gar nicht mehr aus. Wir können einfach nicht zufrieden werden, wir brauchen mehr, mehr Geld, mehr Urlaub, mehr Kleider, mehr Liebe, mehr Aufmerksamkeit usw.

Wenn wir es dann nicht bekommen, sind wir traurig und frustriert und fühlen uns vom Leben ungerecht behandelt. Wir fühlen uns schlecht, einfach als Versager und werden depressiv.

Doch wenn wir unsere Leben einmal genau betrachten, dann haben wir so vieles schon bekommen.

Wir haben alles. Wir brauchen nichts mehr.

Anstatt uns über das was wir bereits haben, oder auch erreicht haben, zu freuen, sind wir nur unzufrieden und missmutig.

Und jetzt steht eine Zeit der Besinnung an, schon seit Monaten können wir uns nicht mehr so frei bewegen, wie wir wollen und wir können nicht mehr alles nutzen was wir haben. Auch ist es uns nicht möglich, uns die Dinge zu kaufen, die wir wollen, denn die Geschäfte sind zu. Es ist auch nicht möglich mehr Aufmerksamkeit zu bekommen, denn die Kontakte sind beschränkt.

Also nutzen wir doch mal die Zeit und überlegen, was wir denn alles haben und ob wir wirklich noch mehr brauchen.

An materiellen Gegenständen, das sind wir uns wohl einig, haben wir alle genug. Was uns wirklich fehlt ist Dankbarkeit, Zufriedenheit und das dafür notwendige Bewusstsein.

Dankbar sein, für das was wir haben und dürfen. Ja, das bekommt jetzt eine ganz neue Bedeutung.

Dankbar sein dafür,

dass wir jeden Tag morgens wieder aufwachen.

dass wir gesund sind und überhaupt alleine aufstehen können.

für ein Herz, dass täglich für uns schlägt, ohne Pause,  es schlug schon, bevor wir geboren wurden.

für unsere Beine, die es uns möglich machen, dass wir uns fortbewegen können.

für unseren Körper allgemein, der so wunderbar ist und sich sogar, wenn wir es wollen, selber wieder regenerieren kann.

für ein Dach über dem Kopf, wir müssen nicht im Freien schlafen.

für unsere Freunde, bei denen wir uns aussprechen können, wenn wir Sorgen haben von denen wir geliebt werden.

Ja wir könnten für so vieles dankbar sein, doch sind wir es?

Nein, viel zu selten richten wir ein paar Worte des Dankes an den Schöpfer, der alles so wundervoll erschaffen hat, die Natur und das Leben allgemein.

Viel zu selten danken wir unserem Partner oder unserer Familie, dass sie da sind, dass sie gesund sind und uns lieben.

Viel zu selten danken wir unserem Arbeitgeber, dass er es uns ermöglicht, Geld zu verdienen, damit wir unseren Verpflichtungen nachkommen können.

Viel zu selten, danken wir unseren Eltern, dass sie uns das Leben geschenkt haben, dass sie uns versorgt und großgezogen haben.

Viel zu selten, danken wir uns selbst, dass wir das Leben bisher so gemeistert haben, dass wir es geschafft haben immer noch zu leben, trotz all dieser Herausforderungen.

Für das neue Jahr 2021 nehmen wir uns jetzt vor, uns jeden Tag für etwas zu bedanken und schicken diesen Dank an das Universum, damit er sich im Kollektiv verteilen kann und auch andere Menschen etwas von diesem Dank haben.

In dem Moment, in dem wir für etwas oder für vieles dankbar sind, kommen wir aus dem sogenannten Mangelbewusstsein heraus und wir werden vom Universum reich beschenkt, mit allem was wir uns wünschen.

Denn der Dank symbolisiert, dass wir bereits von allem haben und es uns an nichts mehr fehlt. Somit können wir alles erschaffen und manifestieren, was uns, für unser Leben wichtig ist.

Denn wir sind natürlich auch dankbar, dass wir nicht allein auf diesem Planeten leben, denn das wäre wirklich sehr einsam.

 

Und ich danke jetzt euch, für´s Lesen meines Blogs. 😉